Donnerstag, 13. September 2018

12 von 12 im September 2018 - Alltag mit Zwillingen

Hallo ihr Lieben!

Das letzte "12 von 12" hab ich schwanger in der SSW30 gemacht. Ui ich vermiss die Kugel nicht.... Heute gibts das erste mit den Zwillingen!

Der Tag begann eigentlich schon um 4 Uhr, zumindest für eine Stunde. Da war nämlich die Große wach und nicht gewillt gleich wieder einzuschlafen. Eine Stunde Schlaf war mir dann noch vergönnt, aber um 6 Uhr hatte auch die Kleine genug und so legte ich sie zu uns und wir quatschen zu dritt. Sie freuen sich immer darüber, wenn es wieder hell wird und verrenken sich fast den Hals um den angeleuchteten Traumfänger zu sehen.


Während mein Mann sich fertig für die Arbeit machte, wickelte ich und zog beide um. Getrunken wurde nur wenig. Sie wollten hautsächlich Gesellschaft, Plaudern und mich Anlachen (da geht Mamas Herz immer auf).


Anschließend ging es runter und im Laufstall strampeln und den Holzspielbogen bearbeiten. Das ließ mir Zeit um schnell Obst in mein Frühstück reinzuschneiden. Wie immer Overnightoats mit Sojamilch.



Frühstück geschafft, das Blogpost über das Wochenbett mit den letzten Bildern versehen und die Mädels haben nun auch noch ein bisschen was getrunken und wirkten wieder müde. Augen wurden gerieben, die Große kuschelte sich wieder in das Seidentuch (das ich zwecks der Haare immer unter sie lege) ein. Also schnell und vorsichtig beide in den Kinderwagen getragen und flott raus zum Spazieren. Zum Glück schon 20°C, daher muss ich sie nicht vorher in eine Jacke zwängen - das hätte sie wieder zu sehr aufgeweckt (das wird in den nächsten Monaten kompliziert).


Am Land leben hat viele Vorteile. Ich hab zwar keine Gehsteige für einen sicheren Spaziergang, aber die Straßen sind wenig befahren - und rund herum sind Wiesen, Felder und kleine Wälder.
Die übliche Strecke hat 3,7km und schaff ich meist in ca 40 Min. Die Große schlief durch, die Kleine war bis zur Hälfte wach, meckerte sogar bis sie dann doch einschlief. Puh hatte schon Sorge ich müsse sie rausnehmen und tragend weiterschieben.

Finn fand uns unterm Baum stehend und kletterte mal wieder in den Kinderwagen
Da schläft er total gerne.
Daheim kurz noch im Garten die Bäume bewundert und überlegt ob ich das Gemüsebeet weiter ausräumen kann. Aber nein, die Mädels sind unzufrieden. Also gings wieder rein im Laufstall strampeln. Aber da hielt die Laune auch nicht lange. Mittlerweile waren auch 3 Std. seit dem Frühstücksflascherl vorüber und ich tippte auf beginnenden Hunger.


Also beide in die Nuna Leafs angegurtet, Flascherl hergerichtet und dann bisschen mit Schnuller und Reden rausgezögert. Klappte bei der Großen gut, die Kleine war aber weinerlich und unzufrieden. Ich durfte auf keinen Fall weg oder aufhören mit ihr zu reden. Es folgte ein kleiner Zwillingstanz. Teils trug ich die kuschelbedürftige Kleine und fütterte die andere mit einer Hand in der Wiege. Teils fütterte ich beide je mit einer Hand in der Wiege, oder machte Bäuerchen mit der Großen und redete und beschwichtige derweilen die Kleine. Mega hungrig waren beide nicht, also dauerte es etwas länger bzw. wurde auch nicht aufgetrunken. Auch egal.


Schlussendlich waren beide gewickelt und gefüttert und ich brachte sie wieder in das Laufgitter, weil man da freier strampeln und sich bewegen kann. Bald wieder Müdigkeitsanzeichen, also die Kleine in die Nonomo Federwiege geparkt. Die Große ist zum Glück unkompliziert und schläft immer alleine ein im Laufgitter. Die Kleine wiegte ich rasch in der Federwiege in den Schlaf.
 
Kuscheln mit der Kleine nach dem Schläfchen.

Es folgen 2 Std. wo beide schliefen, ich immer wieder an der Federwiege zog und das Blogpost hier schonmal vortippte um Zeit zu sparen. Kochen traute ich mich nicht, also gab es nur belegte Brote. Meine vormals rein glutenfreie und vegane Ernährung hat sich schon während der Schwangerschaft extrem gelockert. Zum Glück vertrug ich alles, aber jetzt will ich langsam wieder auf Kurs zurück. Muss nur anders planen und vermutlich mehr Vorkochen am Sonntag.


Nach 2 Stunden wachten beide auf - schreiend vor Hunger. Hach ja wer das Vormittagsfläschchen nicht austrinkt, hat schnell leeren Magen. Ich also begleitet von Geschrei schnell Flascherl hergerichtet und beide wieder in die Nuna Leafs geparkt und gefüttert. Zum Glück waren sie schnell wieder happy und die Große zeigte anschließend was sie trauf hat - gegen Stoffeule schlagen. Yeah sie ist echt ein Wirbelwind und die Hand-Augen-Koordination wird immer besser. Wer mir auf Instagram folgt, konnte gestern ihre süßen Kommentare zu dieser Aktion hören.


Am Nachmittag gings erneut raus mit dem Kinderwagen. Nochmal einschläfern, damit sie bei Papas Feierabend nicht zu knartschig sind bzw. bis zum Bettgehen durchhalten. Erst standen wir wieder ein bisschen unterm Baum und ich ließ sie die Baumkrone beobachten, bis die Große müde wurde.


Selbe Runde wie am Vormittag, nur jetzt mit Licht vom Westen her. Da ich keinen Sonnenschirm oder Sonnensegel für den Kinderwagen kaufen wollte, hab ich mir ein Sonnensegel aus einer alten Decke gebastelt. Funktioniert prima.


Daheim gabs dann noch weitere Runde Spielen, Strampeln, Flascherl und als Papa heim kam wurde noch gebadet und dann schon ab ins Bett. Die gemeinsame Zeit für die drei ist seitdem er wieder arbeiten geht auf nur 2 Stunden geschrumpft. Aber wir möchten das Bettgehen in den kommenden Monaten rauszögern auf 19:30-20:00 Uhr. Dann könnten wir auch gemeinsam Abendessen mit den Mädchen - bis sie mit Beikost anfangen haben wir ja noch Zeit das langsam nach hinten zu verschieben.

Tja, dass war ein typischer Spätsommertag mit den Zwillingen für mich.
Mehr "12 von 12" findet HIER!

Wie hat euch der Einblick in meinen Alltag gefallen?
Welche Routine habt ihr mit euren Babys?
Geht ihr viel spazieren?
Mögen eure Babys den Kinderwagen?
Wann gehen sie ins Bett?

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