Mittwoch, 14. Juni 2017

Mein Körper ist mein Tempel

Hallo ihr Lieben!

Neulich wurde mir mal wieder eine Frage gestellt, die ich in den letzten Jahren wahnsinnig oft hören muss. Eigentlich wollen die Fragesteller gar keine Antwort oder Erklärung, sondern nur lautstark über meine Andersartigkeit den Kopf schütteln, da ich ja das Leben scheinbar nicht genießen kann... Von welcher Frage rede ich?

"Wie lange willst du denn leben?!"

Die Situation in der mir diese Frage gestellt wird, ist immer die selbe: beim Essen oder wenn ich den angebotenen Alkohol ablehne. Als würde ich krampfhaft ewig leben wollen und mich deshalb so ernähren, wie ich es tue. Als würde ich ich mich quälen und das Leben verpassen, weil ich nicht das esse und trinke was andere in ihrer Kurzsichtigkeit genießen.

Beides ziemlicher Blödsinn. Mein Ziel ist nicht ewig oder mega lange zu leben! Ich bin nur vorausschauend und will meinen einzigen Körper den ich habe nicht frühzeitig kaputt machen. Was bringt es mir, wenn ich jetzt alles in mich reinschütte was gut schmeckt, wenn ich dann in 20 Jahren dadurch krank werde, Schmerzen habe und im Leben eingeschränkt bin? Wenn ich mich dann ärger und meine Maßlosigkeit verfluche ist es zu spät.

Mein Vorteil ist vermutlich, dass ich nicht im Hier und Jetzt lebe wie MBTI-Spontanmenschen. Ich bin ISFJ und lerne einerseits aus den Fehlern der Vergangenheit (von mir und anderen) und andererseits wäge ich all meine Taten ab und plane. Und ich plane eben, dass ich auch im hohen Alter beweglich, fit und gesund sein werde. 
Ist das so unverständlich oder verwerflich?!

Eigentlich nicht. Ich finde die Anderen sehr viel seltsamer. Es wird extrem viel Zeit, Geld und Hingabe für tote Gegenstände und materielles ausgegeben. Wochenlang darüber nachgedacht welche Felgen man für die Reifen kaufen soll. Penibel das Auto geputzt und sich über jeden Kratzer im Lack aufgeregt. Würden sie jemals den falschen Treibstoff tanken oder gar Dreck reinkippen? Undenkbar!!

Was wäre die Menschheit anders, würden sich alle mal mit der selben Begeisterung mit dem eigenen Körper und Psyche auseinander setzen!? Sich selbst so pflegen und optimieren wie die Blechkiste mit 4 Reifen, die einem von A nach B bringt. Denn was bringt mir das tolle Auto, der teure Schmuck, coole Kleidung usw. wenn ich es nicht genießen kann, weil ich krank und unglücklich bin?

Aber das erfordert Ehrlichkeit: sich selbst zu hinterfragen, unbequeme Fragen zu stellen und die Bereitschaft etwas ändern zu wollen. Tja und das ist hart, erfordert Mut und Willenskraft.


Euer Körper ist euer Tempel. Er ist etwas besonderes, einzigartig, schön, stark, heilig und wenn ihr ihn gut behandelt noch sehr lange immer für euch da!

Und wie ihr wisst lebe ich nicht mönchsartig und 100% vorbildlich oder mache jeden Tag stundenlang Sport. Aber ich bemühe mich den Ausgleich zwischen Genuss und Gesundheit zu schaffen und meinen Körper möglichst wenig zu schaden.

Wie seht ihr das ganze?
Wundert ihr euch auch oft über die Gedankenlosigkeit, mit denen Menschen sich selbst behandeln und wie übervorsichig und liebevoll tote Gegenstände gepflegt werden?
Oder habe ich einen wunden Punkt erwischt und ihr fühlt euch ertappt?
Gibt es Leser die ähnliche (dumme) Fragen von Mitmenschen gestellt kriegen?
Werdet ihr belächelt oder gelobt für eure Lebenseinstellung?

Ein paar Worte zum Bild:
Lasst euch nicht von dem vermeidlich flachen Bauch beeindrucken. So übergestreckt sieht jeder Bauch flach aus :D Und da will ich nicht sympathieheischend schlechter über mich reden. Ich bin sehr realistisch und ehrlich mit mir. Es ist schon wirklich viel weniger Fett an mir dran als früher und angezogen bin ich wirklich schlank und super zufrieden.
Aber vor allem bei der Pilates-Übung "die Planke" hängt die fettige Wahrheit an mir runter wie ein nasser Sack :D DER muss noch weg! Kombination von 1300kcal täglich und Pilates sollte ihm schnell zu leibe rücken ;)
PS und Notiz an mich: ich muss mal ein neues Blogpost schreiben über ISFJ. Ich kann die einzelnen Funkionen mittlerweile viel besser erkennen und erklären. Das neulich war sehr wage, besonders betreffend intro-sensor. Da war ich ziemlich betriebsblind. Vllt hab ich bald Zeit. Diese Anfängerbeschreibung von mir nervt mich.

Kommentare:

  1. Du fällst halt auf, weil du eine Art "Extrem" in eine Richtung bist. Das was du dann beschrieben hast (extremer Materialismus, nur Scheiße essen, die ganze Zeit saufen, null auf seinen Körper aufpassen) ist das andere Extrem.

    Ich kenne aber sehr viele Leute (gerade in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis), die schlank und sportlich sind, sich nicht für Autofelgen und Luxuskram interessieren, viel gesund essen. Aber trotzdem auch öfters Alkohol trinken, Schweinsbraten und Torte essen und das sehr genießen. Ich finde das nicht kurzsichtig - vielen fehlt halt ohne diese Dinge extrem viel im Leben (dir vielleicht nicht?). Vielleicht ein bisschen länger gesund bleiben und sich dafür sein Leben lang viele genussvolle Dinge zu verbieten ist für die meisten eben ein schlechter Deal.

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    1. Ich spreche ja nicht von Menschen die ein Gleichgewicht schaffen oder manchmal Torte essen (mach ich auch). Ich meine die Leute die ständig nur kurzsichtiges Vergnügen und sofortige Befriedigung suchen, ohne an später zu denken. Das ist und bleibt kurzsichtig. Aber davon leben ja viele oder machen gut Kohle draus. Pharmaindustrie, Ärzte, Therapiezentren, Alten- und Krankenpflege - wir werden alle älter als früher, aber leider nicht gesünder. ICH möchte später kein Pflegefall werden durch selbst hervorgerufene Krankheiten - gegen manche kann man eh nichts machen und Krebs erwischt auch völlig sportliche und gesunde Menschen leider. Das ist einfach scheiß Pech :( Aber vor manchen Sachen kann man sich bewusst schützen oder Beweglichkeit und Fitness im Alter erhalten - was viel Lebensqualität später bringt.

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  2. Du hast deinen Weg für dich gefunden. Das ist schön, aber mache nicht den Fehler, anderen ihre Lebensweise vorzuwerfen, nur, weil du für deine kritisiert wurdest. Menschen sind verschieden und ein Leben ist nicht generell lebenswerter, als das andere.

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  3. Es besteht ein Unterschied zwischen "ich muß auf die Sahnetorte verzichten, weil sie ungesund ist" und "ich möchte auf die Torte verzichten, weil ich für Sahnetorten nicht besonders viel übrig habe". Vielleicht kommt das Unverständnis daher, daß mancher nicht nachvollziehen kann, daß dein Lebensweg nicht aus Entbehrung besteht, sondern aus Genuß. Du machst ja auch Ausnahmen - kommt halt immer auf die Prioritäten an. Wann ist es wichtig und angebracht, eine Ausnahme zu machen, und wann eher nicht? Wenn jemand darbt und verzichtet und sich richtiggehend quält, weil "das ist halt gesünder so!", dann kann ich solche Bedenken schon verstehen. Ich finde es wichtig, zufrieden und glücklich zu sein. Wenn dazugehört, daß ich ein Bier trinke oder ne Torte esse, bin ich zufrieden. Ich versage mir das nicht, weil ich mit 60 vielleicht Diabetes haben könnte. Der Ausgleich, die Freude und das Wohlfühlen im Hier und Jetzt (und nicht in einer hypothetischen Zukunft) sind wichtig. Wenn du mit deinem jetzigen Leben Freude hast, ist doch alles prima :) Für manchen gehört zum "sich wohlfühlen" dann eben auch die Sahnetorte und das Bier dazu. Das ist doch auch in Ordnung. Wenn mir die Torte jetzt wichtiger ist, nehme ich eben in Kauf, daß ich später vielleicht mal Diabetes bekomme. Verzichte ich jetzt auf die Torte - wer weiß, ob ich das nicht irgendwann bereue? (okay, bei ner Torte vermutlich nicht, aber manchmal gibts ja solche Situationen, bei denen man hinterher denkt "hätte ich doch mal").
    Jede dieser Daseinsformen hat ihre Berechtigung. Es wäre schön, wenn die Spontanis, die im Hier und Jetzt leben, dich etwas in Ruhe lassen könnten, und du gleichzeitig nicht ihre Lebensweise kritisierst (ich vermute, das machst du nicht unbedingt in deren Gegenwart). Leben und leben lassen.

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    1. Man muss ja nicht dauernd auf sowas wie "Sahnetorte" verzichten. Aber muss es täglich sein? Muss es jeden Abend Bier sein oder das angeblich gesunde Achterl Wein? Vor allem Alkohol regt mich sehr auf, weil Alkoholismus in unserer Gesellschaft echt verharmlost wird und die Kinder mit lustigen Geschichten über einen Rausch erheitert werden und es so dargestellt wird, als wäre es normal und toll zu viel zu trinken. DA könnte ich immer losschreien!
      Wer mit Alkohol umgehen kann und am WE mal ein bisschen was trinkt, wegen dem Geschmack, dass finde ich ok. In Maßen und wenn man die Kontrolle behält - kein Problem. Das selbe mit ungesundem Essen und süßem. Ich esse auch mal eine Pizza mit Käse, Eis, Kuchen oder Schokolade. Aber es sind seltene Genussausnahmen, die nichts mit meiner täglichen Ernährung zu tun haben. Die Menge macht das Gift.
      Schade, dass dich Diabetes im Alter so kalt lässt. Aber ich kenne dich nicht. Vllt bist du normalgewichtig, hast einen robusten Magen, der alles bis ins hohe Alter wegsteckt und wirst in 20 Jahren über die überbesorgte Lenja lachen, weil du immer noch gesund bist trotz Sahnetorte :D Ich wünsch es dir, ich gehe für mich aber lieber auf Nummer sicher.

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    2. Ach und nein :D Wenn man mir diese doofe Frage an den Kopf wirft, sage ich meistens gar nichts oder verdreh nur die Augen. Hat keinen Sinn mit leichten Alkoholikern oder adipös Übergewichtigen mit Essstörung über so etwas zu reden. :(
      Weil die Frage kommt nicht von Menschen die ein Gleichgewicht geschafft haben. Dann bräuchte ich mich ja nicht aufzuregen innerlich. Es sind mir nahestehende Verwandte, die zB rauchen obwohl sie eine schwere Krankheit haben und Bekannte an den Folgen von Rauchen sterben haben sehen. Oder adipöse Menschen die Bluthochdrucktabletten nehmen müssen und es zu einer lustigen Show machen, dass sie nach dem Essen furchtbare Magenschmerzen haben und hundemüde werden. Oder die sich selbstbelügend täglich ein Achterl Wein gönnen, weil jemand eine Studie falsch ausgelegt hat und behauptet das sei gesund...
      Und der Spruch "Leben und leben lassen" oder "ist doch deren Leben" nervt dann oft. Weil man ist als Verwandter dann doch betroffen, wenn man denjenigen im Krankenhaus besuchen muss, pflegen und sorgen machen muss. :(

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  4. Ich denke, es geht eher darum, wie andere ihren Lebensstil bewerten. Jeder kann im Prinzip ja machen, was er will. Aber manche meinen das kommentieren zu müssen. Das war jetzt eben mal ein "Zurückschlagen"

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  5. Ich schließe mich dir in jedem deiner Punkte an, Lenja. Mir geht es ganz genauso und ich empfinde ein Leben im Bewusstsein dessen, was meinem Körper gut tut (auch kurzfristig, denn nach Sahnetorte geht's mir nicht gut), keine Sekunde als Verzicht und vor allem auch nicht als extrem, sondern als harmonisch und ganz natürlich, seit ich es zum ersten Mal ausprobiert habe.
    Ich trinke auch mal Alkohol, und ich nasche gern - aber eben andere und deutlich gesündere Sachen als früher. Die Sachen von damals schmecken mir nicht mal mehr, viel zu süß und liegen schwer im Magen... Dinge zu tun, die mich glücklich machen, ist meine oberste Priorität geworden! Ich habe andere Zeiten erlebt und weiß daher, wie wichtig es ist, ganz genau auf sich zu hören. Und sich immer zu fragen: Für wen tue ich das gerade? Aus Genuss essen ist was völlig anderes als aus Gewohnheit oder Heißhunger, und das ist bei mir immer emotional. Und Zeug kaufen, um etwas anderes auszugleichen, hilft nie. Wenn es das nicht ist, umso besser!
    Aber wenn ich nicht auf meinen Körper höre, dann geht es mir schleichend immer schlechter, auch psychisch. Ich bin immer wieder erstaunt, wie krass beides zusammenhängt. Jeder kann nur selbst wissen, was für ihn das Beste ist, und jeder sollte sich die Zeit nehmen, das herauszufinden. (Ungefragte) Kommentare zum Lebensstil anderer Menschen sind immer überflüssig und leider oft respektlos - nachfragen und das "Warum?" des Anderen als dessen Wahrheit akzeptieren sollte immer der Weg sein :)

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    1. Hallo liebe Jackie!
      Wenn man die negativen Auswirkungen gleich spürt oder den Unterschied, hilft das enorm hartnäckig zu bleiben bzw. auch richtig Freude daran zu haben!
      Und du machst das schon richtig. Man darf schon auch mal Alkohol in geringen Mengen oder Süßes essen. Qualität und Menge macht viel aus und du scheinst ein tolles Gleichgewicht gefunden zu haben im Genuss im Hier und Jetzt und in kluger Voraussicht.

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  6. Ich denke was diesen Konflikt immer wieder aufleben lässt ist die Tatsache, dass Menschen bestimmte Dinge auf sich selbst beziehen. Wie etwas ankommt liegt nämlich sowohl bei dem, der die Nachricht losschickt, als auch bei dem der sie empfängt.
    Wenn jemand sagt: "Genuss, das Leben genießen, Wellness für Körper und Seele, frei von Zwang und Selbstkasteiung, das ist mir ganz wichtig. Deswegen esse/trinke/tue ich jeden Tag XY und lasse Z", dann hängt es auch davon ab, welches Verhältnis der andere dazu hat wie er damit umgeht. Wer all diese Dinge für sich erfüllend und zurfiedenstellend hat (völlig egal wie das dann individuell aussieht), der kann das einfach stehenlassen. Oder erklären wie er dasselbe Ziel anders erreicht.
    Wer aber mit den Themen nicht komplett im Reinen ist, lebt ja in einem Spannungsverhältnis (kognitive Dissonanz wär der Fachbegriff). Das ist genau das, was Veränderung und Wachstum antreibt, also erstmal eine gute Sache. Wenn eine Veränderung zum Auflösen dieser Spannung aber nicht umgesetzt wird/werden kann, finden wir Möglichkeiten damit umzugehen ohne uns ständig vor Unzufriedenheit zu winden. Und dazu kann eben auch gehören, andere Meinungen/Verhalten abzuwerten. "Der ist doch nur vegan weil es grade in Mode ist" ist so ein Klassiker. Inhaltlich völlig irrelevant, aber indem man dem anderen die (in dem Fall bspw moralische) Überlegenheit abspricht, ist dessen Handeln für die eigene kognitive Dissonanz nicht mehr so relevant. Wer mit seinen eigenen Werten im Einklang handelt muss den anderen bzw dessen Handeln nicht abwerten, weil es einfach eine weitere Meinung unter vielen ist.

    Und klar, wer abgewertet wird (so wie du in deinen Beispielen) wehrt sich. Und dann geht's inhaltlich natürlich nicht mehr weiter.
    Geh weiter deinen Weg, umgib dich mit Menschen die dir guttun (das können durchaus auch begeisterte Materialisten sein, versteh mich nicht falsch ;) der Umgang miteinander macht's) und sei stolz wie weit du dich entwickelt hast!

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    2. Hallo liebe Marini!
      Ja gut analysiert. Da spielt sicher viel unterdrücktes Bewusstsein, dass man eigentlich doch auch ein bisschen mehr für seinen Körper tun könnte, aber die Bequemheit dann doch siegt. Wenn einem dann so auf die Nase gedrückt wird, dass ich da anders bin, will man sich besser darstellen und mich schlechter. Versteh ich. Aber ich bin auch nur ein Mensch und es nervt oft von so vielen Noobs umgeben zu sein. Es ist manchmal sehr einsam und man bildet eine gewisse Härte und Abgrenzung.
      Danke, ja ich werde mich eh nicht aufhalten lassen von anderen und meinen Weg gehen. Er fühlt sich verdammt richtig an und das ist die Hauptsache.

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    3. Liebe Lenja, auch wenn meine Art, mich gesund zu ernähren bzw. einen bewussten Lebensstil zu pflegen, an einigen Stellen anders aussieht als bei Dir: Ich finde es toll, wie Du an Dir arbeitest und schon so viele positive Veränderungen in Gang gebracht hast! Und dass man sich mit einem schlanken, fitten Körper wohler fühlt, kann ich bestätigen, die ich mein ganzes Leben direkt an der Grenze zum Untergewicht geführt habe. Mit 2,3 Kilo mehr auf der Waage fühle ich mich sehr unwohl. Die wohlmeinenden Ratschläge, ich könne doch ein paar Kilo mehr gut vertragen, empfand und empfinde ich jedesmal als total übergriffig. So wie ich bin, ist es gut und möchte nicht für andere Leute dicker werden!
      Ich könnte mir vorstellen, dass sich Deine Ernährung- und Lebensweise im Laufe der nächsten Jahre noch ändern wird und Du neues ausprobieren wirst!
      An einer Stelle unterscheiden wir uns vielleicht deutlicher, aber vielleicht auch nicht?: Für mich ist das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist entscheidend. Ich achte gut auf meinen Körper, aber eine einschneidende Lebenserfahrung und weitere Geschichten aus meinem Umfeld haben mir gezeigt, dass gesunde Lebensweise (vom Körper aus gedacht) sehr schwere Erkrankungen nicht ausschließen kann. Die haben in der Biographie aus meiner Sicht nochmal ganz andere "Aufgaben". In diesem Sinne ist mir mein Körper kein Tempel, sondern einfach das hoffentlich gesunde Mittel, meine biographischen Aufgaben und Einstellungen möglichst gut leben zu können.
      Lass Dir durch die Kommentare Deines Umfeldes nicht die Laune verderben, mit der Zeit finden sich bestimmt mehr Gleichgesinnte! Das wünsche ich Dir!
      die Mitleserin

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    4. Hallo liebe Mitleserin!
      Oh natürlich wird sich in den nächsten Jahren immer wieder etwas ändern. Die einzig perfekte Lebensform oder Ernährung gibt es ja nicht. Sie ist individuell, abhängig von dem aktuell Leben und Bedürfnisse uvm.
      Nein ich stimme dir völlig zu, habe das auch in einem Kommentar weiter oben geschrieben: gesunder Lebensstil schützt leider nicht vor allen Krankheiten. So blind und engstirnig bin ich dann doch nicht ;) Aber vor einigen Sachen schützt es doch. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine direkte Folge von einem schlechten Lebensstil und sie fordern die meisten Todesfälle!!! Darüber gibt es Statistiken. Vor Krebs, MS und sonstige Mistkrankheiten kann man sich wenig bis gar nicht schützten.
      Und wie gesagt: es ist mir eben ein Anliegen, dass ich im hohen Alter einfach fit bin. Spazieren, warn, mit vllt Enkelkindern spielen kann usw. Will nicht gebrechlich, erschöpft und Schmerzen haben - die ich verhindern hätte können.
      Liebe Grüße!

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  7. Liebe Lenja,
    ich mag deinen Blog. Besonders gut alles mit dem Garten und die Rezepte;). Ich sehe es genau wie du mein Körper ist ein Tempel und den pflege ich auch gut. Ich ernähre mich zucker- und neuerdings weizen- bzw glutenfrei. Das Weizen und Gluten-Verbot muss sein, da ich eine schlimme Unverträglichkeit und einen Reizdarm habe. Dabei muss man ja nicht dogmatisch sein, du genießt ja auch hin und wieder "böse" Nahrung. Wie du bin ich auch ein Soft Autumn Typ und deine Blogs zu dem Thema sind echt eine Bereicherung.
    Alles Liebe zur Sonnenwende und noch einen schönen Sommer wünscht Silberweide.

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