Mittwoch, 29. Juni 2016

Meine kniffligen Drei

Hallo ihr Lieben!

Verfolgt ihr auch Heikes Magic Seven Reihe jeden Sonntag? Sie hat mich neulich an eine sehr schlechte Gewohnheit erinnert, die ich nun bewusst ändern und verbessern will.

Es gibt ja einige Dinge im Leben, die man sich antrainieren muss, wo man sich geistig ermahnen und dran erinnern muss - bis es irgendwann normal wird. Regelmäßig Sport, Ruhe genießen und eine aufrechte Körperhaltung wären solche Punkte, die mir sehr wichtig sind, ich jedoch auch schon total verinnerlicht habe und nicht mehr drüber nachdenken muss.
Letzteres musste ich mir vor ca. 10 Jahren antrainieren, als ich wegen häufigen Rückenschmerzen in Physiotherapie ging und ich mein Hohlkreuz und den krummen Rücken realisierte. Die ersten Monate musste ich hart an mir arbeiten, immer selbst ermahnen, bewusst dran denken und Sport als Unterstützung und Hilfe einführen. Wer ähnliche Probleme hat, dem empfehle ich Pilates! Aber dazu möchte ich mal ein eigenes Blogpost schreiben.

Was versuche ich momentan an/weg zutrainieren?
Womit kämpfe ich täglich, was kreist immer dicht unter meinen Gedanken?


Unsere neuen Duftrosen, neben dem Hochbeet.

- Mehr (Wasser) Trinken!!
Etwas dass ich schon fast im Griff habe, jedoch noch immer viel Ermahnung und Kontrolle benötigt. Ich bin jemand, der den ganzen Tag vergessen kann zu trinken. Es gibt auch Menschen, denen das mit Essen passiert - dass kann ich mir null vorstellen :D Aber sich die Zeit nehmen zum Trinken, den bequemen Arsch heben und das Glas nachfüllen... Furchtbar wie vergesslich, schusselig, faul und gleichgültig ich sein kann - und das bei einem so wichtigen Thema!
Wasser ist unglaublich wichtig für den Körper, für alle Organe, die Verdauung, das Hirn und speziell für die Haut. Was bei mir als Psoraisis-geplagte doppelt so wichtig ist. Seitdem ich täglich ca. 2l trinke ist die Haut sehr viel besser und auch meine Gesichtshaut ist nicht mehr so trocken und schuppt nicht mehr am Haaransatz.

Ringelblumen im Gemüsebeet, zum Bienen anlocken.

 - Langsam essen und viel Kauen!
Sehr viel schwieriger ist dieser Punkt. Ich schlinge mein Essen oft gerade zu in mich rein und verbinde Genuss wenig mit dem ruhig genossenem Geschmack, sondern oft mit Menge, leider. Vielleicht eine schlechte Angewohnheit durch zwei Geschwistern? Unbewusster Versuch Glückseeligkeit und Liebe reinstopfen? Zeitdruck, wo keiner notwendig ist? Letzteres definitiv und ich versuche mir das gerade abzugewöhnen. Laaaaaangsam essen, viel kauen bis alles klein ist und nicht sofort nachschaufeln, sondern genießen.... Ich sag euch, dass ist gar nicht einfach :D Oft vergesse ich, aber ich bin hartnäckig und krieg das sicher hin! :)

Brombeeren im Entstehen.


- Ruhig und tief Atmen
Nachdem Heike über genau das neulich gepostet hat, habe ich mich mal beobachtet und war entsetzt! Ich atme mega flach und halte sogar oft die Luft an! Einzig beim Sport atme ich sehr bewusst und puste meine Lungen und Bronchien durch, aber in der Arbeit überlebe ich nur knapp so. Kann nicht gesund sein für meinen Körper! Das möchte ich definitiv ändern. Viel trinken und langsam essen ist aber vergleichsweise leicht zu ändern. Das sind bewusste Tätigkeiten, manchmal zeitabhängig und da denkt man schneller automatisch dran. Aber atmen tut man dauernd! Wie denkt man dauernd dran tief zu atmen? Tja ich werde es versuchen!

Zur Auflockerung des Textes ein paar neue Bilder aus unserem Garten :) Vorallem das Brombeer-Bild ist toll geworden und zeigt nur einen Bruchteil der vielen zukünftigen Beeren. Das wird eine große Ernte heuer!

Was sind eure Baustellen?
Was wollt ihr euch ab/an-trainieren?
Hadert ihr mit den selben drei Punkten?
Habt ihr Tipps und Tricks?

Kommentare:

  1. Ich möchte auch auf eine bessere Atumung achten - am Schreibtisch flacht mein Atem meist stark ab. Die Folge dürften Müdigkeit und Abgeschlagenheit sein. Jetzt versuche ich öfters daran zu denken, tief in den Bauch einzuatmen. Oft vergesse ich aber :)

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  2. Definitiv die Atmung. Ich atme so flach, dass ich bei besonderer Anstrengung (wo ich eben nicht auf die Atmung achte) ganz starke Schmerzen im Zwerchfell bekomme. Also wird die Bauchatmung trainiert ;)

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  3. Ein schöner post der zum Nachdenken anregt :)
    Mit einem der Punkte hadere ich auch, es ist der Essenspunkt.
    Ich schaffe es zwar, genug zu kauen, aber das passiert auch schon mal in der Küche im Stehen oder ganz beliebt ist die Alternative vor dem Fernseher oder vorm PC zu essen. Das ist natürlich Mist und man bekommt gar nicht mit was und wieviel man eigentlich isst.
    Ich habe nun das Essen "nur noch an Esstisch" bei uns eingeführt und wir versuchen uns dran zu gewöhnen....eine Serie läuft aber trotzdem auf dem Fernseher nebenher....der nächste Schritt ist wohl das Ding abzustellen.
    Bei mir brauchen Gewohnheiten irgendwie sehr lange um ins Fleisch überzugehen, aber ich denke einfach, dass man immer weitermachen muss und irgendwann wird es der Körper verinnerlichen - bin halt von der langsamen Sorte.

    Spannen finde ich, dass du atmen als Baustelle siehst. Aber ich gebe dir absolut recht, dass es viel zum Wohlbefinden beiträgt. Ich musste es tatsächlich auch lernen, aber schon als Kind/ fast Jugendliche, weil ich nie einschlafen konnte. Meine Mutter hat mir damals Entspannungsübungen und Konzentrationsübungen mittels Atemtechnik beigebracht und heute habe ich das so verinnerlicht, dass ich mir zB gar nicht anders vorstellen kann einzuschlafen und wenn ich bewusst beschließe „jetzt schlafe ich“, dann dauert es keine 10 Atemzüge und ich bin im Schlummerland.

    Google mal nach Bauchatmung/Flankenatmung/Atemhilfsmuskulatur trainieren, oft sind es Apnoe Tauch Seiten (Vorübungen oder Anfängerübungen fürs Apnoe) oder Yoga Seiten wo solche Übungen drauf sind. (Will jetzt nicht für irgendeine bestimmte werben.) Aber die Übungen helfen sehr bewusstes Atmen zu lernen und das Lungenvolumen zu trainieren.

    Puh, viel geschrieben, tief durchatmen und weiter geht’s ;)

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  4. Mit dem Trinken hatte ich früher auch Probleme. Mir hat geholfen, ein großes Glas ins Bad zu stellen. Bei jedem Badbesuch habe ich gleich wieder ein Glas komplett geleert. Dadurch mußte ich dann auch häufiger ins Bad, und irgendwann hatte ich mir eine gute Trinkmenge angewöhnt, heute trinke ich täglich um die zwei Liter (je nachdem, wieviel Flüssigkeit in meinem Essen so ist).
    Seit einer Weile überlege ich, mir für die Arbeit eine schöne Karaffe zuzulegen (unser Chef sponsort Getränkekästen, aber ich mag das bestellte Wasser nicht und fülle immer Leitungswasser ein). Bei Amazon gibts hübsche Sets mit Markierung und auch das passende Glas dazu. Ich weiß nicht, ob der Link funktioniert, sowas meine ich:

    http://www.amazon.de/gp/product/B00BWDT6A4/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00BWDT6A4&linkCode=as2&tag=sternenwaecht-21

    Ansonsten einfach nach "Karaffe Drink it now" suchen, gibt verschiedene Muster und auch Flaschen für unterwegs. Nur ganz billig sind die leider nicht. Vielleicht tut es auch eine leere Saft-/Milch-/Wasserflasche und ein Edding... ;)

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