Dienstag, 11. August 2015

Lasagne ohne Teigblätter

Hallo ihr Lieben!

Das neue Backrohr hat im Urlaub fleißig vor sich hin geheizt und außer den leckeren Bananenbrot-Muffins habe ich auch Lasagne gemacht. Mein absolutes Lieblingsessen vor der Ernährungsumstellung!! Eines der wenigen Gerichte, das ich wehmütig vermisste, aber mittlerweile bekomme ich von normaler Lasagne ziemliche Bauschmerzen. :(
Also musste ein gluten- und laktosefreie Variante her - und auch keine langweilige "glutenfreie Lasagneblätter-Variante". Das wäre zu einfach und ich will Getreide ja nicht nur wegen der Gluten weglassen.
Ein bisschen googeln und Ideen sammeln ergab dieses Rezept:

Zutaten Sugo:
500g Rinderfaschiertes (Hackfleisch)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Karotten
2-3 Zucchini
1/2 Tube Tomatenmark
1 Packung gewürfelte Tomaten (absieben)
etwas Kokosöl zum Anbraten
Petersilie, Oregano, Meersalz und Pfeffer


Zubereitung Sugo:
Faschiertes in einer hohen Pfanne mit Kokosöl anbraten, währenddessen Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden. Wenn das Fleisch durch ist, beides dazugeben und weiter anbraten. Karotten in kleine Würfeln schneiden und Zucchini in dünne Scheiben schneiden (Käseschneidmesser funktioniert hier wunderbar!). Die erste und letzte Scheibe am besten beiseite legen und für das Sugo in kleine Würfchen schneiden. Karotten- und Zucchiniwürfel zum Sugo, Tomatenmark und gewürfelte Tomaten darüber. Kräuter dazu und weiter köcheln lassen bis Béchamelsauce fertig ist.


Zutaten Béchamelsauce
75g Buchweizenmehl (oder Kokosmehl)
75g laktosefreier Butter
3/4l Hafermilch
eine Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer

Zubereitung Sauce:
Butter langsam in einem Topf erweichen (nicht zu schnell und heiß!), Mehl darüber und etwas anschwitzen lassen. Milch dazu geben und langsam aufkochen. Viel rühren, viel Geduld und warten bis es andickt zu einer Soße.


Lasagne aufschichten:
Wie gewöhnlich erst etwas Soße in die Auflaufform, dann die erste Schicht Zucchinischeiben. Faschiertes, Soße, Zucchinischeiben - und dann wieder mit Faschiertem beginnen. Ganz zum Schluss Zucchinischeiben, Soße und dann den geriebenen Käse darüber (ich nehm gerne laktosefreien Ziegenkäse)

Bei Ober- und Unterhitze 180°C ca. 1 Std. ins Rohr.

Ergebnis: 
Lecker!! Aber die Zucchini hat alles sehr verflüssigt und wir benötigten fast einen Suppenlöffel zum Portionieren :D Fotos gibt es von der fertigen Lassagne daher nicht. Ich habe zu spät online nachgelesen, dass das passieren kann und das vorherige Salzen der Zucchini Scheiben würde das wohl verhindern.
Kann ich leider noch nicht bestätigen, muss ich erst ausprobieren! Aber geschmeckt hat es uns beiden sehr!

EDIT: meine liebe kleine Schwester hat mir noch einen Tipp wegen "zu flüssig" gegeben. Nehmt lieber gewürfelte Tomaten und keine passierte. :)

Liebt ihr auch Lasagne?
Kennt ihr diese Variante und könnt ihr das mit dem "Zucchini salzen" bestätigen?
Was ist eure Lieblings-Lasagne-Rezept?

Kommentare:

  1. Oh, sowas ähnliches hab ich im Urlaub gegessen und wollte das auch schon ausprobieren! Das werd ich demnächst machen, danke fürs Rezept!
    Ich kenn das Salzen nur von Gurken beim Tzaziki machen.

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    1. Oh cool :) Musst dann erzählen wie es schmeckt!

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  2. Mach ich auch gerne so ähnlich als Low-Carb-Variante, ich salze die Zucchini-scheiben dazu und gebe diese entweder auf ein Backblech mit Backpapier für 10 Minuten bei geringer Hitze oder ich brate sie kurz in der Pfanne an. Das zieht das Wasser raus.

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    1. Danke für den Tipp! Werde ich beim nächsten Mal gleich probieren :)

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  3. Da meine Familie aus lauter Kartoffelliebhabern besteht ersetzen wir die Lasagneblätter inzwischen mit dünnen Scheiben (vorgekochter) Kartoffel. In den Sugo kommt bei uns meist noch geraffelte Karotte rein, manchmal auch Wirsing (besonders lecker wird's, wenn einzelne Wirsingstückchen oben in der Form landen und dort knusprig werden.)
    Toll find ich es auch in den letzten 10-15 min Backzeit noch Mozzarisella in Scheiben drauf zu tun (Käseersatz auf Reisbasis - ja, die Zutatenliste ist recht lang, aber es schmeckt richtig gut und wenn man das jetzt nicht auf täglicher Basis verzehrt...)

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    1. Oh Mozzarisella kannte ich noch gar nicht. Klingt interessant! Muss ich mich mal im Reformhaus umsehen.

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