Sonntag, 8. Februar 2015

Vorsätze im Rückblick

Hallo ihr Lieben!

Das erste Monat im Jahr ist ja nun rum und mittlerweile zeigt sich bei vielen welche Vorsätze umsetzbar sind, wer die Ausdauer hat und ob man "Pflicht" in "Freude" umwandeln konnte.
Ich habe bewusst im Dezember keine Vorsätze angekündigt wie es bei vielen Blogs so üblich war, obwohl ich natürlich einige Verbesserungswünsche hatte.
Heute möchte ich euch zeigen, was mir an positiver Änderung wichtig war und gelang:

Mehr Flüssigkeit
Eine große Schwachstelle für mich ist das Trinken. An der Qualität muss ich wenig ändern, ich trinke seit Ewigkeiten nur pures Leitungswasser, doch die Menge musste ich dringend erhöhen. Wenn ich es nicht dauernd im Hinterkopf behalte, könnte ich den ganzen Tag nur ein halbes Glas Wasser trinken. Da ich im "Beauty Detox Plan" gelernt habe, man sollte nicht gleichzeitig essen und trinken, hab ich mir gewisse Ziele gesetzt, bis wann ich wieviel trinken muss. Funktioniert vorallem im Büro sehr gut, daheim muss ich noch aufpassen.

Vitamin D Versorgung
Für viele ist Vitamin D nur für die Psyche wichtig und sie verbinden es mit Wintermüdigkeit. Doch Vitamin D ist auch sehr wichtig für die Knochen, das Immunsystem und wer nicht 100% gesund ist wie ich (Autoimmunkrankheit durch Psoriasis und Schilddrüsenunterfunktion) sollte sehr genau auf seinen Vitamin D Status achten. Letzten Spätwinter habe ich messen lassen und wie erwartet einen Mangel von 22,2 ng/dl gehabt. Nun lag eigentlich ein Sommer dazwischen, doch zu den Zeiten wo man Vitamin D durch die Sonnenstrahlen aufnehmen könnte, hocke ich im Büro. :( Ich wollte daher zum Winterstart einen aktuellen Wert, um zu wissen ob höhere Auffüllungsdosen nötig sind, oder normale Erhaltungsmenge. Der neue Wert vom Jänner 2015 ergab 42 ng/dl. Laut Labor und Arzt gut und kein Mangel - aber ich weiß aus neueren Quellen, dass ich am besten eher 80 ng/dl anstreben sollte (ganz interessant fand ich hier den Vit-D-Rechner).

Green Smoothies
Ich bin meinen Smoothies jetzt einige Monate untreu gewesen und habe lieber bunten Obstsalat gefuttert oder knackige Grüne Salate mit Knoblauch und Gurke. Aber seitdem wir einen alten/neuen Mixer in den Umzugskarton gefunden haben, trinke ich wieder täglich einen Green Smoothie. Es ist wirklich ein großer Unterschied im Geschmack, wie fein püriert der Smoothie ist. Da ich nicht auf einen knackigen Apfel verzichten wollte, wanderte der Smoothie-Mixer ins Büro und ich trinke mittags frisch gemixtes Grünzeug. Sehr zur Erheiterung und Interesse meiner Kollegen :D Vorteil von mittags: ich muss nicht früher aufstehen und er wandert superfrisch in meinen Körper.

Zuckerentzug
Wie regelmäßige Leser wissen, hatte ich durch den Start der Schilddrüsentherapie schrecklichen Heißhunger auf Süßes. Das artete kurzfristig in Schokofressanfällen aus, die ich nur mit einer Alternative stoppen konnte. Aber Reiswaffeln mit laktosefreier Butter und Biohonig ist auch nicht perfekt und außerdem extrem süchtigmachend. Kalter Entzug ist immer am besten, aber ich wollte nicht auf meine Avocadocreme verzichten, wo auch Honig drin ist. Die Lösung: Birkenzucker!

Anti-Plastik
Die Plastikmenge zu reduzieren und vorallem für Lebensmittelkontakt ganz zu streichen, ist mir schon lange ein Anliegen. Die eigens gekauften Smoothie-Flaschen sind zwar BPA-frei, aber man kann große Marmeladengläser genauso gut dafür hernehmen. Ebenso für Apfelspalten, Overnightoats, Hirseapfelbrei und zur Aufbewahrung von Zutaten.

Welche Vorsätze hattet ihr und wie ging es euch bei der Umsetzung?
Seid ihr natürliche Vieltrinker oder müsst ihr euch auch dazu "zwingen"?
Auch begeisterte Green Smoothie Trinker?

Kommentare:

  1. hallo lenja,
    ich hab seit Jahren keine Vorsätze mehr. wenn ich was ändern will, mache ich es sofort oder nie :)
    das mit dem trinken kenne ich nur allzu gut. ich bin auch immer mit sehr wenig dabei und habe dann nachts furchtbaren Durst. so hab ich immer eine Flasche Wasser am Bett stehen. muss ich wenigstens nicht in die Küche.
    Und ja, trotz Fructose Intoleranz liebe ich die ganzen green smoothies. muss zwar aufpassen mit den zutaten, mache gehen nicht so gut. aber sie sind einfach zu lecker.

    ich wollte dir noch mal einen tipp geben wegen dem Zuckerverzicht/reduktion. Ich mag Reissirup sehr gern. Der Vorteil ist das es keinen Heißhunger macht, da die Moleküle langkettig sind. Vielleicht magst du das ja mal ausprobieren.

    lieben Gruß von drüber aus dem Lhn ^^
    gin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da hast du Recht. Ich bin auch niemand, der erst ab dem 1.1. mit etwas anfangen will/kann. Finde das albern. Wenn man es sonst im Jahr auch nie schafft, wieso dann plötzlich im Jänner? Aber mein Entschluss endlich mehr zu trinken, kam zufällig zum Jahreswechsel :D
      Oje mit Fructose-Intoleranz ist das dann schwierig. Welche Obstsorten verträgst du dann darin? Hast du eine gute Zusammenstellung für dich gefunden?
      Danke für den Tipp mit Reissirup. Muss mich mal darüber schlau machen :)

      Löschen