Samstag, 15. Februar 2014

Flechtwerk: Schlaffrisuren


Hallo ihr Lieben!
Habt ihr euch auch schon gefragt wie wir "Langhaars" die Nacht überstehen ohne dass die Haare uns gewaltig auf die Nerven gehen und wir sie vor lauter Ärger wieder abschneiden?
Heute wollen wir euch erklären wie!

Vor allem nachts im Bett können lange Haare schnell nerven. Schon ab APL oder BSL (sprich zwischen Achsel- und BH-Verschlusslänge) kann man sich selber aufs Bett fixieren, wenn man auf den eigenen Haaren liegt. Mit Taille liegt dann vllt der Bettgefährte auf den Haaren und wer sehr unruhig schläft könnte sich schon leicht in den Haaren erwürgen. Ich bin zwar eine ruhigere Schläferin, aber so elegant und versteinert wie Dornröschen liege ich dann doch nicht da - also müssen die Haare irgendwie aus dem Weg.

Ich habe schon fast alle bekannte Methoden durch und hier mein Top 4 Liste mit Kurzbeschreibung:

Platz 4: Snood / Schlafhäubchen aus Seide
"Ich geh jetzt mit Snood ins Bett" war ein kleiner Insiderwitz bei uns daheim. :D Am Anfang war ich auch sehr begeistert. So ein Häubchen ist bequem, hält die Haare weg und am nächsten Morgen war die Feenmähne glänzend, ordendlich und ausgehfertig ganz ohne kämmen. Aber leider zog sich der Seidenstoff mit dem Gesichtsfett voll und übertrug das auf die Schläfensträhnen. Ich habe es ein halbes Jahr probiert, aber dann aufgegeben. Mein Haar ist sowieso schneller fettig, da muss ich nicht noch nachhelfen. Einen genauen Bericht findet ihr HIER.

Platz 3: Flechtzopf
Die wohl gängigste Nachtfrisur könnte ich mir vorstellen. Hält die Haare zuverlässlich aus dem Weg. Aber leider entstehen dabei Flechtwellen, die ich nicht täglich will und die Haarspitzen sind ungeschützt und hilflos fixiert. "Kann" Haarbruch fördern, muss aber nicht.

Platz 2: Dutt
Hoch angesetzt und mit 2 Scroos oder einem Afrikan-Butterfly fixiert, ist es relativ bequem. Da ich viel im Bett lese kann es nach einiger Zeit doch unangenehm drücken. Aber die Spitzen sind schön eingedreht und geschützt. Duttwellen finde ich auch hübscher als Flechtwellen, aber das ist Geschmackssache.

Platz 1: Pumamethode / offen über Kissen
Total simpel, mega bequem und je länger die Haare werden, desto einfacher. Die Haare einfach über dem Kissen ablegen und fertig. Wenn ich mich drehe, greife ich manchmal automatisch im Halbschlaf hoch und schiebe die Haare übers Kissen. Keine Haarreibung, keine unschönen Wellen oder Knicke. Perfekt um am nächsten Tag offen zu tragen.


Wieso ich das "Pumamethode" nenne könnt ihr HIER nachlesen.

Ich wechsel meist meine Schlafgewohnheiten alle paar Wochen oder Tage, je nach Lust und Laune.

Ich bin gespannt wie die anderen Mädls das machen:
Bobby von Nixenhaar
Heike von Haselnussblond

Nächstes Monat erzählen wir euch ein bisschen über "Haare im Alltag".

Wie verbringt ihr die Nacht?
Welche Schlaffrisur bevorzugt ihr?

Kommentare:

  1. Die Pumamethode stelle ich mir von allen noch am bequemsten und unaufwändigsten vor. Dafür sind meine Haare jedoch noch nicht lang genug. Zurzeit schlafe ich immer mit 2 Flechtzöpfen. Ich mag die Wellen :-). Die Dutt-Methode habe ich auch öfters probiert, aber ich fand das so unbequem und mein Dutt hat sich in der Nacht (schlafe nie ruhig :D) komplett aufgelöst.
    Sobald meine Haare lang genug sind werde ich auch mal die Pumamethode ausprobieren. Danke für den Tipp!

    Liebe Grüße

    http://organicpreystories.blogspot.co.at/

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  2. meine haare sind ja nich mal ansatzweise so lang , dass man darüber reden könnte, aber ich merk auch schon, dass ich oft auf denen drauf liege in rückenlage und dann zieht es meinen kopf so nach hinten bzw nach oben :D bald muss ich mir über meine schlafmethode dann auch gedanken machen, da kommen deine ideen mir ja zugute, aber zöpfe machen will ich eher weniger. da find ich das mit dem nach oben legen sehr praktisch.

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